Hallo all ihr Universalgelernten
Mich beschäftigt seit kurzem dieser Motor:
Es ist wohl ein direkter Nachfolger des Motors, der in der Anleitung des Motec Experimentier-Baukastens stolz Motorfreund genannt wird. Leider ist mein Motor nicht so freundlich, auch nur einen Mucks von sich zu geben, was eigentlich kein Drama ist, denn in dem Kasten, den ich erstehen konnte befand sich auch schon der Ersatzmotor, welcher wohl wiederum eine modernere Version ist (Abtrieb über Schnecke, Anschluß über drei Drähte…). Und dieser Motor läuft ganz wundervoll in beide Richtungen (ein gelber Draht für jede Richtung). Im Vergleich sehen beide Motoren erstmal so aus:
Aber obwohl es überhaupt nicht nötig ist, frage ich mich, ob es einen Weg gibt, den alten Motorfreund ans Laufen zu bringen. Beim Zerlegen bin ich nicht weit gekommen, denn die Köpfe der Schlitzschrauben, die die „Bodenplatte“ des Motors halten, wirken auf mich, als wären sie, nachdem sie ordentlich fest gezogen wurden, abgeschliffen worden um bündig mit dem Gehäuse abzuschließen. Also versuche ich etwas herauszufinden, indem ich in die Lüftungsschlitze sehe.
Ich habe dazu einige Bilder gemacht, die mir aber wenig sagen, ausser dass der Motor nicht gerade sauber ist.
Auf den folgenden beiden Bildern sieht man ganz unten, dass in den Köpfen der sich gegenüberliegenden silbernen Schrauben, die nach außen führen, kleine rechteckige Plättchen mit Bohrung (Lötösen?) befestigt sind. Diese Schrauben sind locker (weil ich die Mutter außen gelöst habe) und können derzeit gedreht werden, sollten aber meiner Meinung nach vermutlich etwas halten, wie z.B. Anschlussdrähte. Darüber könnte sich eine Spiralfeder befinden, die zu Schleifkontakten? führt. Mag sein, dass diese mit den Messingbolzen verbunden sind, zwischen denen ich eine Spannung anlegen kann und wo dann ein Strom fließt.
All meine Beobachtungen und Vermutungen sind wohl sehr laienhaft und es wäre sehr schön, wenn hier jemand ist, der solch einen Motor kennt und vielleicht Tipps zur Reparatur geben kann, insbesondere auch zu der Frage wie man diese versenkten Schrauben mit nahezu nich vorhandenem Schlitz lösen kann.
Die folgenden drei Bilder zeigen zum Vergleich einen Blick in den funktionierenden Motor:
Und das letzte Bild zeigt insbesondere die Schrauben in den Ummantelungen der beiden Motoren, die sich natürlich ebenfalls nicht lösen lassen wollen:
Falls ich die Informationen, dich bei Timothy Edwards zu den Motoren gefunden habe, richtig verstehe, benötigt erst der neuere Motor einen Gleichrichter. Kann das bedeuten, dass bei meinem alten Modell die Feldspulen des Stators ihre Anschlüsse verloren haben, die evtl. zu den silbernen Schrauben führten? Der neue Motor benötigt sie vielleicht nicht, weil dort Permanentmagnete eingebaut wurden? Fragen über Fragen!
Ich danke jetzt schonmal allen, die sich meinen Beitrag bis hierher angetan haben.
Viele Grüße
Peter
Motec Motor („-freund“)
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Pebra
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Motec Motor („-freund“)
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dieselrauch
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Re: Motec Motor („-freund“)
Hallo Peter,
ohne den Motor vor sich zu haben, ist es schwer ihn zu beurteilen. Wenn es ein Wechselstrommotor ist, könnten zwei der Schrauben die Feldspule und zwei der Schrauben der Anker sein. Wenn er heile ist, müßten zwei der Schrauben jeweils elektrischen Durchgang haben. Solche Kleinmotoren sind meistens Reihenschluss-Motoren. D.h., die Feldspulen und der Anker werden in Reihe geschaltet.
Also versuche zuerst mal, ob zwischen irgendwelchen Schrauben (gleicher Farbe) eine leitende Verbindung ist.
Viele Grüße
Ingo
ohne den Motor vor sich zu haben, ist es schwer ihn zu beurteilen. Wenn es ein Wechselstrommotor ist, könnten zwei der Schrauben die Feldspule und zwei der Schrauben der Anker sein. Wenn er heile ist, müßten zwei der Schrauben jeweils elektrischen Durchgang haben. Solche Kleinmotoren sind meistens Reihenschluss-Motoren. D.h., die Feldspulen und der Anker werden in Reihe geschaltet.
Also versuche zuerst mal, ob zwischen irgendwelchen Schrauben (gleicher Farbe) eine leitende Verbindung ist.
Viele Grüße
Ingo
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Norbert
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Re: Motec Motor („-freund“)
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Hallo Peter,
bei Timothy Edwards findest Du ein Wenig über Motec:
https://meccanoindex.co.uk/Other/Motec/ ... 1776789587
Leider ist der Text des OSN (= Other Sytem News)-Beitrags in Englisch.
Darin steht auf der Seite MOTEC: S2 unten links, daß der Motor zunächst an einem 20 V Transformator (= Wechselstrom) betrieben werden sollte. Später wurde das ungültig gestempelt und eine Beilageblatt zeigte den Motor mit einem vorgeschaltetem Gleichrichter.
Leider gibt es keine Abbildungen der Anleitungen dieses Systems, sondern nur, ganz unten auf der Seite ein paar Fotos von Kasten, Teilen und Motoren. Offenbar gibt es Motoren mit drei oder vier Anschlüssen. Auf letzterem steht MOTORFREUND 24 Volt Wechsel- oder Gleichstrom.
. .
Zum Reinigen eines solchen Motors hilft eigentlich nur Zerlegen. Die Schraubenschlitze kann man mit einer kleinen Flexscheibe für den Modellbau etwas vertiefen und dann mit einem genau passenden Schraubendreher lösen.
Gruß
Norbert
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Hallo Peter,
bei Timothy Edwards findest Du ein Wenig über Motec:
https://meccanoindex.co.uk/Other/Motec/ ... 1776789587
Leider ist der Text des OSN (= Other Sytem News)-Beitrags in Englisch.
Darin steht auf der Seite MOTEC: S2 unten links, daß der Motor zunächst an einem 20 V Transformator (= Wechselstrom) betrieben werden sollte. Später wurde das ungültig gestempelt und eine Beilageblatt zeigte den Motor mit einem vorgeschaltetem Gleichrichter.
Leider gibt es keine Abbildungen der Anleitungen dieses Systems, sondern nur, ganz unten auf der Seite ein paar Fotos von Kasten, Teilen und Motoren. Offenbar gibt es Motoren mit drei oder vier Anschlüssen. Auf letzterem steht MOTORFREUND 24 Volt Wechsel- oder Gleichstrom.
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Zum Reinigen eines solchen Motors hilft eigentlich nur Zerlegen. Die Schraubenschlitze kann man mit einer kleinen Flexscheibe für den Modellbau etwas vertiefen und dann mit einem genau passenden Schraubendreher lösen.
Gruß
Norbert
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Pebra
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Re: Motec Motor („-freund“)
Hallo Ingo und Norbert
Vielen Dank für eure Ratschläge. Ich hab ja schon geschrieben, dass die beiden Messingfarbenen Schrauben Strom durchlassen und die silbernen nicht. Insofern bestätigst du, Ingo, meine Vermutung, dass die silbernen Schrauben die Anschlüsse für die andere Wicklung sein könnten. Von der Bearbeitung der Schraubenschlitze mit ner kleinen Trennscheibe habe ich bisher noch abgesehen, weil ich Sorge habe dabei zuviel auch ins Blech des Motors zu geraten. Denn noch sieht man ihm äußerlich den Schaden noch nicht an. Aber daran gedacht habe ich auch schon.
Danke nochmal und viele Grüße
Peter
Vielen Dank für eure Ratschläge. Ich hab ja schon geschrieben, dass die beiden Messingfarbenen Schrauben Strom durchlassen und die silbernen nicht. Insofern bestätigst du, Ingo, meine Vermutung, dass die silbernen Schrauben die Anschlüsse für die andere Wicklung sein könnten. Von der Bearbeitung der Schraubenschlitze mit ner kleinen Trennscheibe habe ich bisher noch abgesehen, weil ich Sorge habe dabei zuviel auch ins Blech des Motors zu geraten. Denn noch sieht man ihm äußerlich den Schaden noch nicht an. Aber daran gedacht habe ich auch schon.
Danke nochmal und viele Grüße
Peter
