Hallo Metaller,
seit ich das Buch von B. Love und J. Gamble (THE MECCANO SYSTEM AND THE SPECIAL PURPOSE MECCANO SETS; New Cavendish Books, London) von 1986 besitze, hat es mir der Nickel-Laster auf der bunten Seite 313 angetan und letztlich meine "Hinwendung" zu den Teilen der "Nickel-Periode" ausgelöst. Etliche gute bis weniger gute Teile mit dieser frühen Beschichtung haben ihren Weg zu mir gefunden, auch wenn immer noch satt Platz dafür in meinen Schubladen wäre.
Auf der selben Seite sieht man zwei weitere Modelle, den "Motorwagen" (Motorcar No. 519)
https://www.metallbaukasten-forum.de/vi ... =46&t=1100
und die Drehbank (Lathe von 1921) (oben auf dem Kasten!)
https://www.metallbaukasten-forum.de/vi ... =47&t=1480
jeweils in Nickel.
Der Laster wäre auch für einen Jungen mit drei "Outfits No. 7", dem größten Kasten der Nickelperiode alleine, nicht zu bauen gewesen, da jedem 7er Kasten nur eines der höchst seltenen Räder (Pulley wheel 20a) beigegeben war. Dieses Rad wurde erstmalig gegen Ende 1919 ausgeliefert.
Das Photo des Lasters wurde sehr wahrscheinlich von Jim Gamble von den eigens für sein Buch nachgebauten Bauwerken "geschossen".
Es kursieren weitere nahezu gleiche Laster von ihm, in denen vor allem Änderungen des Aufrichtemechanismus für die schwere Ladefläche vorgenommen wurden.
"A Meccano truck on display at Maghull’s FHHC, built by Meccano expert & our Trustee - Jim Gamble"
Ein Gamble-Lorry bei "Pinterest"
Hier nun mein Kipplaster in Nickel-Meccano, mit leichten Änderungen am Gamble-Original, insbesondere den Aufrichtmechanismus betreffend.
Zum Glück sind meine Nickel-Vorräte mittlerweile soweit "gediehen", daß ich, ohne Tränen in den Augen, etliche "stripes" zu Kotflügeln biegen konnte.
Jim Gamble's Kipplaster
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ReinhardY
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Jim Gamble's Kipplaster
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Viele Grüße
Reinhard
Das Auge schraubt mit und:
Der Appetit kommt beim Schrauben
Reinhard
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Georg
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Re: Jim Gamble's Kipplaster
Hallo Reinhard,
wie immer ein schönes Modell.
Ich habe dem Video ein
gegeben, ebenfalls wie immer.
Mangelt es Dir an Scharnieren? Da sehe ich einen Unterschied zum Lastwagen aus dem Buch. Und man sieht, dass das Modell von einem Kontinental-Europäer gebaut wurde: das Ersatzrad ist auf der anderen Seite. Das leidige Thema Linksverkehr auf der Insel.
Tipp eines erfahrenen Autofahrers (das sind wir ja alle): Ich mache zum Einsteigen die Tür auf - das geht leichter als durch's Fenster. Dito, wenn ich am Lenkrad eines Modells drehe. Auch da geht es mit offener Tür leichter als Finger durch das Fenster zu zwängen.
wie immer ein schönes Modell.
Ich habe dem Video ein
Mangelt es Dir an Scharnieren? Da sehe ich einen Unterschied zum Lastwagen aus dem Buch. Und man sieht, dass das Modell von einem Kontinental-Europäer gebaut wurde: das Ersatzrad ist auf der anderen Seite. Das leidige Thema Linksverkehr auf der Insel.
Tipp eines erfahrenen Autofahrers (das sind wir ja alle): Ich mache zum Einsteigen die Tür auf - das geht leichter als durch's Fenster. Dito, wenn ich am Lenkrad eines Modells drehe. Auch da geht es mit offener Tür leichter als Finger durch das Fenster zu zwängen.
Grüße
Georg
Ich schraube, also bin ich.
Georg
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ReinhardY
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Re: Jim Gamble's Kipplaster
Hallo Georg,
meistens stellt man erst bei gewissen Baufortschritten fest, daß doch noch mehrere Teile fehlen.
Hier also nicht nur die Scharniere ("hinges" no. 114) sondern auch zwei "chimney adapters (no. 164) jeweils in Nickel.
Also wer mir aushelfen kann...
Das Reserverad hängt schon auf der richtigen Seite, da dieser "camion" nach Frankreich geliefert werden soll.
meistens stellt man erst bei gewissen Baufortschritten fest, daß doch noch mehrere Teile fehlen.
Hier also nicht nur die Scharniere ("hinges" no. 114) sondern auch zwei "chimney adapters (no. 164) jeweils in Nickel.
Also wer mir aushelfen kann...
Das Reserverad hängt schon auf der richtigen Seite, da dieser "camion" nach Frankreich geliefert werden soll.
Viele Grüße
Reinhard
Das Auge schraubt mit und:
Der Appetit kommt beim Schrauben
Reinhard
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Georg
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Re: Jim Gamble's Kipplaster
Hallo Reinhard,
wenn die Karre nach Frankreich soll, sind die gelben Lichter doch genau richtig!
Dann brauchst Du keine Chimney Adapter als Scheinwerfer, da die Messingräder typisch französisches, gelbes Licht auf die Straße werfen (Scheinwerfer!).
Man muss nur imstande sein, seinen Teilemangel in Vorteile umzumünzen. Zumindest so zu verkaufen.
Grüße
Georg
Ich schraube, also bin ich.
Georg
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Wolfgang
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- Registriert: 29.05.2025 20:27
- Baukasten-Kenntnis: Ich baue mit Trix, habe keine Spezialbereiche und komme ganz gut mit dem System zurecht.
Re: Jim Gamble's Kipplaster
Hallo Reinhard,
da ist Dir wieder ein herrliches Modell gelungen, das in der Nickelversion durchaus besticht.
Am Originalmodell gefallen mir die Scheinwerfer (chimney adapters) besonders gut. Da Dein
Modell allerdings nach Frankreich geht, sind, wie Georg auch feststellt, die messingfarbenen Räder
aber völlig in Ordnung.
Abweichend vom Original hast Du eine andere Lösung für das Kippen der Brücke gefunden; gefällt
mir. Offensichtlich hast Du für den Transport des Kipphebels eine 4-mm-Welle benutzt. Demnach hat
sie keine Schwierigkeiten, ihre Arbeit zu verrichten, d.h. ist nicht zu schwach oder verbiegt sich
nicht. Der Stellring (heißt wohl nicht so), durch den die Welle geführt wird, hat also entsprechend ein 4-mm-Gewinde.
Wahrscheinlich ist es doch kein 4-mm-Gewinde, es handelt sich ja um britische Maße, aber da kenne
ich mich nicht aus.
Ich fände es gut, wenn Du dem Modell an der Hinterachse Zwillingsreifen spendieren könntest, aber das ist Geschmacksache,
und vielleicht ist es auch nicht vorbildgerecht.
Dieses Modell könnte man auch gut im Trix-System bauen. Leider gibt es dort keine Sektorplatten, wie sie hier in diesem Modell
sehr gut die sich verjüngende Motorhaube darstellt. Aber ein Problem ist es nicht, es müssten zum Nachbau lediglich mehr
Teile herangezogen werden.
Übrigens kommt mir das Modell bekannt vor. Diesen oder einen ähnlichen Lkw muss ich als Download irgendwo gespeichert haben.
Grüße
Wolfgang
da ist Dir wieder ein herrliches Modell gelungen, das in der Nickelversion durchaus besticht.
Am Originalmodell gefallen mir die Scheinwerfer (chimney adapters) besonders gut. Da Dein
Modell allerdings nach Frankreich geht, sind, wie Georg auch feststellt, die messingfarbenen Räder
aber völlig in Ordnung.
Abweichend vom Original hast Du eine andere Lösung für das Kippen der Brücke gefunden; gefällt
mir. Offensichtlich hast Du für den Transport des Kipphebels eine 4-mm-Welle benutzt. Demnach hat
sie keine Schwierigkeiten, ihre Arbeit zu verrichten, d.h. ist nicht zu schwach oder verbiegt sich
nicht. Der Stellring (heißt wohl nicht so), durch den die Welle geführt wird, hat also entsprechend ein 4-mm-Gewinde.
Wahrscheinlich ist es doch kein 4-mm-Gewinde, es handelt sich ja um britische Maße, aber da kenne
ich mich nicht aus.
Ich fände es gut, wenn Du dem Modell an der Hinterachse Zwillingsreifen spendieren könntest, aber das ist Geschmacksache,
und vielleicht ist es auch nicht vorbildgerecht.
Dieses Modell könnte man auch gut im Trix-System bauen. Leider gibt es dort keine Sektorplatten, wie sie hier in diesem Modell
sehr gut die sich verjüngende Motorhaube darstellt. Aber ein Problem ist es nicht, es müssten zum Nachbau lediglich mehr
Teile herangezogen werden.
Übrigens kommt mir das Modell bekannt vor. Diesen oder einen ähnlichen Lkw muss ich als Download irgendwo gespeichert haben.
Grüße
Wolfgang
