Bewegungs-Konversion Rotation in Oszillation ("mechanism")

Lehrmodelle, Mechanismen, Getriebe, Basteltips
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ReinhardY Germany
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Bewegungs-Konversion Rotation in Oszillation ("mechanism")

#8798

Beitrag von ReinhardY »

Hallo Metaller,

hier wieder ein kleiner "small cattle"-Beitrag.
Gesehen im MM von Oktober 1960, Seite 528. Erdacht wurde es von Lyn Holman, Camborne.

Oscill. Epicyc. Movement.jpg

Den Stützapparat habe ich überwiegend in "Nickel" erstellt, auch wenn diese Periode 1960 schon lange vorbei war.
Die drei roten 1"-Pulleys habe ich dem "device" spendiert, um die Oszillation besser sichtbar zu machen.




osc1.jpg
osc2.jpg
osc3.jpg
osc4.jpg
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Viele Grüße
Reinhard

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Georg Germany
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Re: Bewegungs-Konversion Rotation in Oszillation ("mecanism")

#8799

Beitrag von Georg »

Hallo Reinhard,

das hast Du gut nachgebaut und es sieht auch schön aus. .I

Aber für das Problem, eine rotierende Bewegung in eine oszillierende zu verwandeln, gibt's einfachere Lösungen.
Der Klassiker ist dabei eine (Pleuel-) Stange, die an einem Ende auf einer Kurbelwelle gelagert ist und am anderen Ende in einem Kreuzkopf, Kolben oder dergleichen hin- und herwandern kann.
(Dampfmaschinen, übliche Verbrennungsmotoren, ...)
Oder habe ich ein besonderes Merkmal übersehen?

Aber für eine Fingerübung 'was geht alles und was kann ich mit meinen Teilen basteln' ist es allemal gut.
Grüße
Georg

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Norbert Germany
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Re: Bewegungs-Konversion Rotation in Oszillation ("mechanism")

#8800

Beitrag von Norbert »

.
Hallo Reinhard,

ich schließe mich Georgs Lob an!

Hinweisen möchte ich auf eine andere, nicht ganz so kompliziert aussehende Variante der Bewegungs-Konversion nach dem Theorem von Philippe de la Hire (1640 - 1718), siehe 3. Bild auf der Seite viewtopic.php?f=48&t=105

Die dargestellten Bilder hatten zu Beginn des Forums eine nur geringe Größe, können aber durch Anklicken vergrößert werden.

2012 - da schraubte ich auch noch mit farbigen Teilen - brachte ich erstmals die gezeigten zwei 1,8 m langen Bretter mit 8 bzw. 9 aufgeschraubten 'Kurbelmodellen' zur Betätigung durch Ausstellungsbesucher mit. Sie waren stets ein Publikumsmagnet, vor allem für Kinder.

Dies nur als Anregung für eine Präsentation Deine Kleinmodelle.

Gruß
Norbert
.
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ReinhardY Germany
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Re: Bewegungs-Konversion Rotation in Oszillation ("mechanism")

#8801

Beitrag von ReinhardY »

Hallo Georg,

Vielen Dank!
im englischen Text steht: ...Umwandlung einer kontin. Rotation in eine oszill. Bewegung ..."about the same center line, but without using any fixed point other than that of the center line"...Ob das bei den anderen Modellen genau so ist, und wenn nicht, wozu es dann hier vorteilhaft wäre, vermag ich nicht zu sagen.

Hallo Norbert,

Vielen Dank!
Deine Modelle für's verständige Publikum sind mir gut in Erinnerung und waren das, was mich in Richtung dieser kleinen Funktionsmodelle "getrieben" hat. Du hattest mir damals großzügigerweise angeboten, mir einige von diesen sehr interessanten Mechanismen zu zusenden, damit ich sie analysieren kann. Ich werde sie mir im einzelnen nochmals genau ansehen.
Am meisten faszinieren mich, der ich ja zeitlebens nichts mit Mechanik am Hut hatte, die hochkompakten Getriebe und Lenkgetriebe, die aber ja auch schwer nachzubauen sind, weil man kaum in diese dichten und "unübersichtlichen" Wunderwerke hineinschauen kann.
Viele Grüße
Reinhard

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Re: Bewegungs-Konversion Rotation in Oszillation ("mechanism")

#8802

Beitrag von Georg »

Hallo Reinhard,

bei genauer Betrachtung funktioniert das Ding nur, weil in den beiden Zahnradpaarungen großes Spiel herrscht.
Ohne Spiel könnte die lange Schraube, die als Pleuelstange die Verbindung zu dem roten 'Kolben' bildet, nicht seitlich schwenken. Sie müsste immer senkrecht stehen bleiben und damit den Mechanismus verklemmen.
Wir reden hier von Spielzeug und nicht von feinmechanischen Präzissionsapparaten.
Grüße
Georg

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ReinhardY Germany
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Re: Bewegungs-Konversion Rotation in Oszillation ("mechanism")

#8803

Beitrag von ReinhardY »

Hallo Georg,
Hmmmm...
das verstehe ich nicht wirklich.
Die "lange Schraube" (Pleuelstange) steckt im Loch für die Madenschraube des 1/2"- Ritzels und bewegt sich mit diesem und seiner ganzen Achse (2"-rod) frei im Lager der beiden Bush-wheels in einer kreisförmigen Ebene seitlich der zentralen Ebene (Handrad bis Bush-wheels).
Das sieht für mich ziemlich stramm aus.


Stimmt ! Jetzt hab' ich's verstanden
Viele Grüße
Reinhard

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