aus den Tiefen der Meccano-Schriften hier noch eine 2-Gang-Automatik von (m.E.) 1/42.
Wie so oft, fehlt mir immer eine Portion "Metallbauer-Spirit", was auch hier dazu geführt hat, daß das Gerät nur gerade so funktioniert.
Schön und geschmeidig ist anders, obwohl es vor Öl trieft. Nun ja; seht selbst.
(spätere, verbesserte Version)
Viele Versionen und Einstellungen später sieht man zumindest, worum es geht.
In langsamem Lauf wird durch 57er Zahnrad und 19er Ritzel eine schnelle Übersetzung von 3:1 bewerkstelligt. Dabei übertragen die beiden Kordeln das Drehmoment relativ wenig gegeneinander verdreht.
Bremst man das rote Rad ab, entsteht ein größerer Widerstand im System, der zu einer stärkeren "Verdrillung" der beiden Kordeln und in Folge zu einer Verlagerung der Antriebsachse nach rechts (im Bild) führt. Hierdurch kommen die beiden 1"-Zahnräder (no. 31) in Kontakt und bewirken eine 1:1-Übersetzung. Die kleine Druckfeder ganz links an der Antriebsachse stellt nach Wegnahme der Last den ursprünglichen Zustand wieder her.
Ich vermute mal schwer, in meinem Wagen kommt die 9-Gang-Automatik ohne diese Kordeln aus. Aber weiß man's immer? Selbst mit einem wilden Kick-down des Gaspedals wird das so nicht funktionieren.


